Richard A. Proctor (1837-1888)

Über das Leben des am 23. März 1837 in Chelsea geborenen Engländers wissen wir heute nur sehr wenig und auch über seine astronomischen Arbeiten gibt es lediglich spärliche Informationen. Im Jahre 1867 hat er eine sehr detaillierte Marskarte gezeichnet und erstmalig eine Namensgebung vorgenommen, die in ihren Grundzügen an die Nomenklatur Giovanni Battista Ricciolis beim Mond anlehnte, was ihm in Astronomenkreisen jedoch heftige Kritik einbrachte.

1873 begründete er die Theorie, wonach die Mondkrater als Folge von Meteoriteneinschlägen entstanden waren und schon 1859 glaubte er, erkannt zu haben, die Milchstraße bestünde aus einem Band von "einmal regelmäßig und einmal unregelmäßig verteilten Sternen". Außerdem entdeckte R. A. Proctor, er verstarb am 12. September 1888 in New York, den ersten Sternstrom.

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